Tag 17 in Kanada – Abgabe des Wohnmobils und weiter nach Toronto

Von Dienstag dem 23. Mai 2017 – Tag 17 – Wohnmobil Rückgabe, Flug nach Toronto, die erste Fahrt mit Uber, Nachts vom Toronto Flughafen nach Donwtown

Die letzte Nacht in unserem Wohnmobil war zu Ende als der Nebenmann von seinem Busähnlichen Wohnmobil (ja noch größer als unseres) morgens um 7 Uhr den Diesel anmachte und ca. ne halbe Stunde laufen ließ. Es war schon sommerlich warm draußen und wir stellten auch bei Tageslicht fest, dass der RV Park in dem wir gelandet waren, sehr gepflegt war. Einige Leute schienen hier zu wohnen bzw. sehr regelmäßig zu sein. Einige der Riesen Wohnwagenanhänger waren überdacht und hatten Blumenkästen. Ganz nett für eine Nacht. Wir haben unser RV etwas ausgefegt, zum letzten Mal black & grey water abgelassen und uns auf den Weg gemacht. Am Empfang noch schnell gezahlt – hier zeigte sich auch, dass der Hazelmere RV schon viele Auszeichnungen gewonnen hatte. Wäre ich nie im Leben drauf gekommen, aber man kann ja auch mal den Richtigen RV-Park wählen. Für Full hook up haben wir abzüglich 10% Rabatt für irgendeine Clubkarte, von der ich nicht weiß, ob wir sie haben, 44,65 $ bezahlt. So schloss sich der Kreis wieder. Bei unserer ersten Übernachtung in Hope, wurden uns 10 % erlassen, weil wir mit nem Mietmobil unterwegs sind. Danach hat es keinen mehr interessiert und wir haben auch nicht mehr nachgefragt – und nun bei der letzten Übernachtung also nochmal 10% Rabatt. Ist doch nett. Wir fuhren dann das letzte Stück Richtung Abbordsford durch eine ewige 60 Zone – auch hier wieder Mount Baker schräg rechts voraus im Blick. In Abbordsford haben wir nochmal für versöhnliche 1,199 $ / Liter vollgetankt. Gute 121 Liter.

Die Wohnmobil Rückgabe bei Four Seasons in Abbotsford

Angekommen bei Four Seasons ging es dann erstaunlich schnell. Wir fuhren gegen 10:40 Uhr auf den Platz, packten unsere Koffer aus. Einige andere Rückkehrer warteten schon, der Shuttle Richtung Flughafen stand auch schon bereit. Die Dame von Four Seasons ging einmal ums Auto, stellte fest, dass nichts kaputt ist und fragte nach Problemen. Ich habe ihr dann gesagt, dass ich nicht sicher bin, ob auch nur eine der Rückleuchten funktioniert. Haben wir gestern Abend erst gesehen, vielleicht auch deswegen der Hinweis nicht nachts zu fahren 🙂 Der Abfluss der Spüle war ebenfalls leicht undicht, aber schon vom ersten Tag an. Nichts Störendes. Da wir unbegrenzte Kilometer gebucht hatten, war auch der Kilometerstand unwichtig. Wir haben jedenfalls ca. 2400 Meilen – also ungefähr 3.900 Kilometer abgerissen. Unterwegs haben wir ja schon recht locker unsere Planung umgeschmissen und am Ende mit Vancouver Island und Tofino noch ein paar hundert Kilometer ran gehängt. Schon gut, dass das keine Extrakosten (abgesehen vom Sprit) verursacht hat. Einige der andere Rückkehrer haben ordentlich nachgezahlt. Jedenfalls lief die Rückgabe so organisiert und problemlos wie die Übernahme des Fahrzeugs. Das ist wirklich gut organisiert. Der Shuttle brachte uns dann (diesmal mit verschlossenem Gepäckanhänger) wieder zum Flughafen nach Vancouver und gegen 12.30 Uhr waren wir schon am Flughafen. Da unser Flug nach Toronto erst um 17 Uhr geht, konnte ich hier die Zeit nutzen und die Erlebnisse der letzten Tage aufschreiben.

Mit Air Canada von Vancouver nach Toronto

Der Flug von Vancouver nach Toronto mit Air Canada war recht unspektakulär. Ich hatte das damals über die amerikanische Seite priceline.com (zu der übrigens auch booking.com und swoodoo.com) gehören gebucht, weil ich dachte, es wäre dann günstiger. Großer Fehler, vom $-Preis hab ich mich ein wenig täuschen lassen – nur dass mir bei der Buchung der „falsche“ Dollar – der US-$ gezeigt wurde. Gab dann in Euro nochmal ne kleine Überraschung. Blöd bei der Buchung des Inlandsflugs in Kanada war auch, dass die Flüge separat gebucht teurer sind, als in Verbindung mit einem transatlantischen Flug. Hätte ich das gewusst, hätte ich den gleich mit den KLM Flügen über swoodoo zusammen gebucht. Aber gut. Und zu guter Letzt: Ich konnte vorher keine Koffer mitbuchen. Vielleicht hab ich mich auch zu blöd angestellt. Somit musste ich also noch beim Online Checkin auf dem iPhone unsere 2 Koffer mit anmelden. 25,75 kanadische Dollar je Koffer fallen bei der Reise nun aber auch nicht mehr ins Gewicht.

Der Flug von Vancouver nach Toronto dauert 4 Stunden. Muss man sich mal überlegen, 4 Stunden für einen Inlandsflug. Kanada sind eben andere Dimensionen als Europa. Wir flogen auf den internationalen Flughafen von Toronto (Pearson International). Es gibt auch einen Flughafen direkt an der Innenstadt (Toronto City) – dahin fliegt Air Canada Express mit kleineren Maschinen auch von Vancouver. Dieser Flughafen hat eine sehr kurze Start-/Landebahn, weswegen er sicherlich nichts für jeden ist.

Von Toronto Pearson nach Toronto Downtown in der Nacht

Bei unserem Flug haben wir eine Zeitverschiebung von 3h gutgemacht. Wir waren nun also im Vergleich zu Deutschland nur noch 6 Stunden statt 9 Stunden hinterher. Gestartet um 17 Uhr, landeten wir in Toronto gegen 00:30 Uhr. Wir waren ca. der vorletzte Flug der in Toronto ankam, entsprechend ausgestorben war der Flughafen. Jetzt mussten wir noch irgendwie nach Downtown – also in die Innenstadt – zu unserem Hotel kommen. Für ein Taxi waren wir zu geizig und auch Uber wollte gute 60 $ haben. Später mehr zu Uber. Wir brauchten also einen Bus und ich muss sagen, auch hier hat Google Maps uns großartige Dienste geleistet. Die Anzeige von Bus & Bahn Verbindungen hat großartig funktioniert. Das ändert aber nichts daran, dass wir zweimal umsteigen mussten. Unser erster Bus sollte der 192er Bus sein. Wir stiegen ein und erfuhren direkt, dass wir bei der Fahrerin nur passend zahlen können. Nachts um 1 Uhr ist es ein schwacher Trost, wenn diese dann darauf verweist, dass in 10 Minuten der nächste fährt. Also wieder raus, Ticket kaufen. Der große Automat mit Display und großer Aufschrift Tickets war natürlich der falsche Automat. Der kleine unscheinbare rote rechts daneben war der Richtige. Scheinbar gibt es nur einen Tarif, in Abhängigkeit ob man Kind, Erwachsen, Rentner oder sonst irgendwie zu Ermäßigungen berechtigt ist. Nachdem wir das geblickt hatten, war das eigentlich ganz gut – keine Tarifzonen. Nächste Hürde: Der Automat sieht zwar nicht so aus als würde er Kreditkarten akzeptieren, tut er aber. Die Bestätigung der Zahlung dauerte allerdings ein wenig. Ich konnte mir bildlich vorstellen, wie das kleine Männchen im Automaten in Deutschland anruft und fragt ob die Karte für 3,25 kanadische Dollar gut ist. Waren wir. Zweimal sogar. Mit dem Ticket ging es dann in den nächsten Bus. Hier war die Busfahrerin deutlich entspannter drauf. Wir bekamen von ihr einen Fahrschein und konnten unseren am Automaten gelösten behalten. Die hätte uns wahrscheinlich auch schon vor 10 Minuten mitgenommen. Wir fuhren ein paar Stationen über die Autobahn bis Kippling Station. Nett wie die Fahrerin war, sagte sie uns auch nochmal, dass wir jetzt in den 300er Bus steigen müssten und dass die Ubahn um diese Zeit nicht mehr fährt. Wir gingen also zum Steig für den 300er Bus und freuten uns, dass wir früher dran waren. Umsonst: Zweimal fuhren 300er Busse an unserem Steig vorbei, obwohl es bei uns angeschrieben war. Wir zweifelten schon stark an uns und wollten gerade schauen gehen, als es an unserem Steig voller wurde. Einen warten wir noch ab – mal sehen, wie die Kanadier reagieren, wenn der Bus an ihnen vorbei fährt. Jeder weiß was jetzt kommt. Der nächste Bus hielt genau an unserem Steig. Alles muss ich auch nicht verstehen. Nun fuhren wir unzählige Stationen, die je ca. 500m auseinander lagen Richtung Innenstadt. Tagsüber sollte man diese Buslinie wohl für lange Strecken meiden. Nachts ging es eigentlich. Wir stiegen an der Haltestelle Spadina TTC Station aus. Für die letzten 1,8 Kilometer hätten wir jetzt nochmal in einen Bus umsteigen müssen. Zum laufen waren wir – inzwischen kurz vor 2 Uhr – aber auch zu faul. Da fiel mir wieder Uber ein. Mit einem Startgutschein über 15$ konnte es doch jetzt nicht mehr so teuer sein.

15$ Startgutschein Uber: mivmhx

Ich öffnete also die App und schaute was angeboten wird. UberX – vergleichbar mit nem Taxi  – lag bei 0 $ (also weniger als unserer 15$ Startguthaben). Uber Premium lag ebenfalls bei 0 $. Also dachte ich mir, probieren wir es aus. Ich klickte bei Uber Premium auf „Bestellen“ und schon sah ich das Profil des Fahrers und sein Auto. Auf der Karte konnte ich verfolgen wie sich ein kleines Uber Auto zu unserem Standort bewegte. Klein übrigens nur für kanadische Verhältnisse: An der Ampel gegenüber tauchte ein Audi Q7 auf und ich winkte mit dem Handy, denn laut App, sollte uns ein Audi Q7 abholen. Er kam zu uns, fragte ob ich Mr. Christoph sei, und schon gings los. Koffer in den Wagen und die Straße runter. Der Fahrer war sehr nett und beglückwünschte uns erstmal zur Lage unseres Hotels. Wir hatten scheinbar ins Schwarze getroffen, gleich rechts sei Kensington Market (keine Ahnung was das ist) und etwas weiter unten sie die Einkaufsstraße mit sämtlichen Geschäften. Die Fahrt ging recht schnell, waren ja nur 1,8 Kilometer. Unser Fahrer hatte aber scheinbar ein Hotel erwartet, welches zu seinem Q7 passt. Denn das erste Mal fuhr er am Hotel vorbei, weil er es nicht gesehen hatte. Aber er war sehr nett, wendete und wir fuhren vor. Er staunte nicht schlecht, wo wir uns da eingebucht hatten. Super 8 Motel Toronto Downtown lag im 3. und 4. Stockwerk der Chinatown Shopping Center Passage. Wenn man nicht weiß, dass da ein Hotel ist, würde man es nicht erwarten. China Town war schon etwas schmuddelig. Aber gut. Die Hotel Lobby war 24h besetzt und unser Zimmer machte einen sehr guten Eindruck. Wir hatten 2 Doppelbetten und ausreichend Platz im Zimmer. Das Super 8 ist von innen eindeutig besser als von außen. 2:30 Uhr: „Gute Nacht Toronto“.

20 Tage Kanada im Mai 2017

Wir fahren nach Kanada. Das war unser Entschluss im Februar 2017. Es gab günstige Flüge bei KLM/AirFrance und mit etwas Recherche und Glück sind wir auch auf ein günstiges Wohnmobilangebot von dem deutschen Reisebüro Canusa gestoßen. Wir, bzw. hauptsächlich meine Freundin Katrin, haben die Reise über insgesamt 20 Nächte geplant. Am 07. Mai fliegen wir von Nürnberg über Paris/Amsterdam nach Vancouver, bleiben zwei Nächte in Vancouver und übernehmen am Dienstag den 09. Mai unser Wohnmobil. Mit diesem fahren wir dann die Highlights (für uns zeitlich und örtlich passende Sehenswürdigkeiten, kein Anspruch auf Vollständigkeit) von British Columbia und Alberta ab und geben den Camper nach 14 Nächten wieder ab. Am 23. Mai fliegen wir dann mit Air Canada von Vancouver nach Toronto, bleiben noch 3 Nächte in Toronto, machen einen Abstecher mit dem Mietwagen zu den Niagara-Fällen und schon ist der Urlaub um. Dann geht’s am 27. Mai wieder zurück nach Nürnberg.

Mit KLM / Airfrance von Nürnberg nach Vancouver

Das war unser grober Plan Stand Februar / März. Wir hatten uns natürlich die Flüge so rausgesucht, dass sie für uns am besten passen und auch den Rest der Reise darauf abgestimmt. Ende Februar bekam ich dann eine Email von Air France, dass wir umgebucht wurden, weil der Hinflug so nicht stattfinden würde. Hier kam schon mein erster kleiner Schock. Aus sonntags um 7 Uhr fliegen und Sonntagmittag in Vancouver ankommen, wurde Sonntagabend fliegen, 16 Stunden Aufenthalt in Paris und am Montag erst Vancouver. Schon war der Urlaub einen Tag kürzer. Also rief ich bei Air France an und bat um eine Umbuchung. Das klappte auch erstaunlich gut. Statt des bisherigen Hinflugs über Paris, bekamen wir nun sogar einen über Amsterdam. Länger schlafen konnten wir auch, denn der Abflug in Nürnberg war erst um 10 Uhr morgens, die Ankunft in Vancouver weiterhin mittags. Ich bekam eine Bestätigung der Buchung per Email und damit war es für mich fein.

30 Stunden vor Abflug kann man bei KLM einchecken. Also habe ich am Samstag den 06. Mai morgens versucht uns beide bei KLM einzuchecken. Als Antwort bekam ich die Fehlermeldung:

„Unfortunately we could not find your booking with the details entered. Please check in at the desk at the airport. [001.003.052]“.

Zu deutsch: Wir finden die Buchung nicht, bitte checke am Flughafen direkt ein. Zum Glück habe ich das nicht gemacht und angerufen. Der Agent am Telefon kam hörbar ins Schwitzen, denn er konnte uns nicht finden für diesen Flug. Wir waren für Air France / KLM noch immer auf die „schlechten“ Flüge mit Übernachtung in Paris gebucht. Und das, obwohl ich eine Bestätigungsemail für einen anderen Flug hatte. Erstmal war ich sehr froh, dass ich das nicht erst am Flughafen bemerkt habe.

Letztlich ließ sich der Schaden noch begrenzen, denn wir konnten noch umgebucht werden. Zwar leider nicht mehr gegen 10 ab Nürnberg, sondern gegen 7:50, aber immerhin war der Flug ab Amsterdam noch derselbe, so dass an unserer groben Zeitplanung nichts verändert wurde. Nur eben früher aufstehen. 🙁

Ich habe dann noch versucht bei KLM eine Beschwerde zu platzieren, nicht unbedingt wegen dem früheren aufstehen, sondern weil es nicht sein darf, dass ich eine Bestätigung für einen Flug erhalte, auf den ich nicht gebucht werde. Wer möchte drei Wochen Urlaub schon beginnen mit – „Sie sind für diesen Flug nicht gebucht!“ Mein zweiter Anruf im KLM Callcenter war recht erfolglos, Beschwerden bitte nur schriftlich, gern auch bei Facebook auf die Wall – der Dame am Telefon war es wirklich egal. Also schrieb ich es bei Facebook. Das dortige Team war zwar sehr engagiert, aber auch sie schrieben letztlich „Bitte beschwere dich im Anschluss an deine Reise“. Dabei hätte man mir zu diesem Zeitpunkt mit einer Geste die Reise noch etwas netter gestalten können. Also beschwere ich mich hinterher… (auch wenn es KLM/AirFrance irgendwie unrecht tut, denn eigentlich fliege ich gern mit denen – vor allem ab Nürnberg.)

Mit Canusa mit dem Wohnmobil durch Kanada

Ende Januar war klar, dass wir nach Kanada fliegen. Ich stolperte über ein sehr günstig aussehendes „Run of Fleet“ Angebot von Canusa und stellte also eine Anfrage für unsere Wunschdaten.

Reiseziel:         Kanada
Reiseart:          Wohnmobilreise
Zeitraum:          Fester_Reisetermin
Anreise:           09.05.2017
Abreise:           22.05.2017
Reisedauer:        —
Erwachsene:        2
Jugendl. (12-18):  0
Kinder (2-11):     0
Babys (<2):        0
Übernahme:          Vancouver
Rückgabe:           Vancouver
Wohnmobilkategorie: Wohnmobil klein — — — —

Man muss dazu sagen, „run of fleet“ war beschrieben als, man bekommt halt das Wohnmobil, dass gerade frei ist in einer Größenordnung von 24 bis 31 Fuß. (7,3 – 9,7 Meter).

Im weiteren Verlauf erfuhren wir, dass am 22.05. Feiertag in Kanada ist und wir es eine Nacht länger nehmen müssten. Kein Problem, also vom 09.05.2017 bis 23.05.2017.

Das Angebot sah so aus:

  • Vancouver, BC …………………………… Run of Fleet von Four Seasons RV Miettage: 14
  • Transfer zur/von der Vermietstation (laut Ausschreibung) …inklusive
  • Bereitstellungsgebühr (Preparation Fee) …….. im Wert von 86,- inklusive
  • 2x Persönliche Ausstattung (Convenience Kits) im Wert von 181,- inklusive
  • Unbegrenzte Kilometer …………………………… inklusive
  • Zusatzleistung 1x Axt ……………………………. inklusive
  • Zusatzleistung 1x Fahrten in die USA …………………………… inklusive
  • Zusatzleistung 1x Zusatzfahrer ………………………………………….. inklusive
  • Vollkaskoversicherung (Collision Deductible Reducer (CDR))… im Wert von 242,- inklusive
  • Null-Selbstbehalt Versicherung …………….. im Wert von 56,- inklusive
  • 150 Jahre Kanada – Freier Eintritt für alle Nationalparks ……….. inklusive
  • Ausführliche Beratung und Reiseplanung sowie ELVIA Reiserücktritt-Vollschutz
  • CANUSA-Infopaket inklusive Rucksack, Reiseführer, Adapterstecker

Die Run of Fleet war auch noch etwas deutlicher erklärt:

  • Run of Fleet (C 19/C 22/CS 23-25/CS 29-31) von Four Seasons RV mit 2 Erw. vom 09.05.2017 – 23.05.2017 inklusive unbegrenzte Kilometer, aller Basisleistungen sowie:
  • Collision Deductible Reducer (CDR) und inklusive kompletter Fahrzeug- und 2x Campingausstattung (Prep & Kits), 1x Axt, 1x Fahrten in die USA, 1x Zusatzfahrer
  • Übernahme: Four Seasons RV, Vancouver am 09.05.2017
  • Rückgabe: Four Seasons RV, Vancouver am 23.05.2017
  • Transfer durch Four Seasons RV ab Hotels am Flughafen zur Vermietstation in Vancouver sowie von der Vermietstation in Vancouver zum Flughafen.
  • Four Seasons RV bietet Ihnen an seinen Stationen in Vancouver, Toronto, Calgary, Edmonton und Halifax die besten Preise für gut gepflegte Fahrzeuge renommierter Hersteller aus den Modelljahren 2015 bis 2013.
  • Technisch einwandfrei und erstklassig gewartet sparen Sie so bis zu 30%.
  • Die kleinste Möglichkeit für ein Wohnmobil – kompakt und dennoch viel Komfort für 2 Personen. 

Das klang für uns alles fein. Zu zweit reicht ja auch ein kleines Wohnmobil. Versicherung ohne Selbstbehalt ist im Ausland immer angenehm, und dass die Wohnmobile von Four Seasons bis zu vier Jahre alt sind, war für uns auch kein Problem.

Freier Eintritt in die Nationalparks in Kanada ist übrigens keine besondere Leistung. Kanada feiert 2017 sein 150-jähriges Jubiläum, deswegen darf jeder gratis in die Nationalparks.

Also haben wir am 31. Januar gebucht und in 2 Raten gezahlt. Ein Teil (200 € pro Nase) war gleich fällig, der zweite Ende März. Nach der ersten Zahlung bekamen wir bereits ein großes Paket von Canusa mit dem Rucksack, Reiseführer und Adapterstecker zugesendet. Die Vorfreude stieg.

Anfang Mai kamen wir dann auf die Idee, dass wir für unseren Besuch auf Vancouver Island vielleicht schon die Fähre buchen sollten. Für die Fährbuchung wiederum benötigten wir die Länge unseres Wohnmobils. Also schrieb ich eine Email an Four Seasons um zu fragen, ob sie schon wüssten, was wir bekommen. Und sie wussten es schon:

„Concerning your other question: you have booked C-XLarge Motorhome, which is 31’ long.“

Da waren wir erstmal platt. Ich zitiere nochmal aus dem Angebot: „Die kleinste Möglichkeit für ein Wohnmobil – kompakt und dennoch viel Komfort für 2 Personen.“ Wir erhielten nun aber das C-XLarge Motorhome mit 31 Fuss bzw. 9,70 Metern Länge. Ich habe dann nochmal nachgefragt, ob ich das fahren darf (ja darf ich) und ob die Straßen das auch erlauben (ja tun sie). Mit etwas Respekt überwog dann aber doch die Freude über ein Upgrade. Dass unsere Benzinpreiskalkulation jetzt nicht mehr aufging war allerdings auch klar. Aber Platz ist ja immer gut.

20 Tage Kanada im Blog

Da ich in meinen Urlaubsreise gerne viel erlebe – meist absichtlich manchmal versehentlich – aber nach einem 2 wöchigen Urlaub auf die Frage „Wie wars?“ oft nur noch „War super!“ weiß, habe ich mich entschlossen für mich – und für „die, die es interessiert“, die Erlebnisse unserer Kanada-Reise in diesem Blog festzuhalten. Ich werde für jeden Tag einen Eintrag schreiben, und diese zeitversetzt während oder im Anschluss an die Reise veröffentlichen. Ich bin gespannt, was wir so erleben und zu sehen bekommen.