Es geht los, die Reise von Nürnberg nach Vancouver

Von Sonntag dem 07. Mai 2017:

Am Sonntag morgen ging es los. Ab zum Flughafen in Nürnberg (2h früher als geplant). Der Schalter von KLM / Air France war gut besucht, die Schlange war lang. Liegt aber auch daran, dass der Schalter erst 6.30 öffnet.

Nürnberg – Amsterdam – Vancouver

Der Flug nach Amsterdam war problemlos und auch die Zeit in Amsterdam haben wir gut überstanden. In Amsterdam ging es dann mit einer größeren, fast vollen Maschine nach Vancouver. Der Flug von Amsterdam nach Vancouver war sehr angenehm. Kaum Turbulenzen, recht gutes Essen und ein paar gute Filme. Aber so ein 9 Stunden Flug schlaucht auf Dauer einfach. Als wir in Vancouver gelandet sind, waren wir schon 18 Stunden auf den Beinen.

Am Flughafen Vancouver hat man sofort gemerkt, dass man woanders ist. Der Flughafen ist schön, er strahlt eine warme Atmosphäre aus. Viel Holz und auch ein Wasserfall in der Halle. In der Halle war dann aber erstmal Geduld gefragt, in langen Schlangen standen wir an, um endlich anzugeben, warum wir da sind und was wir hier eigentlich wollen. Im Flugzeug mussten wir Kärtchen (Declaration card) ausfüllen, leider umsonst. Die gleichen Angaben mussten wir dann nochmal nach der Landung in ein Terminal eintippen, welches uns gleich noch fotografierte. Dieses Vorgehen war wohl erst seit 2 Wochen in Kraft, so dass es sich noch nicht bis zu den Fluggesellschaften herumgesprochen hatte. Der Grenzbeamte interessierte sich jedenfalls nicht mehr für die handgeschriebenen Karten, nur noch für die Ausdrucke vom Terminal – und für die Mandeln die ich einführen wollte. Unter der Liste der anzugebenden Dinge waren eben auch Nüsse aufgeführt. Da ich nicht am ersten Tag Stress mit den Behörden wollte, gab ich also brav die Nüsse an. Das bescherte uns eine Extra-Schlange, nochmal anstehen – ein paar extra Fragen („Was wollen Sie in Kanada?“ – „Rumfahren mit dem Wohnmobil.“ – „Wohin?“ – „Rumfahren halt…“ ) Ging dann doch schnell und meine Mandeln durfte ich behalten. Zum Glück entsprachen die zwei Flaschen Wein im Koffer der zulässigen Menge von max. 1,5 Litern, die man einführen darf…  Wir durften also einreisen.

Mit dem Skytrain nach Vancouver Downtown

Nun ging es mit vollständigen Koffern zum Skytrain und mit diesem bis zur Haltestelle Vancouver City Center. 7,25 $ pro Nase one way – gekauft am Automaten, gezahlt mit Kreditkarte. Der Skytrain fährt teilweise überirdisch und wird dann irgendwann zur U-Bahn. Trotz Müdigkeit war es schön, aus dem Fenster zu schauen. Diese Mischung aus Wolkenkratzern und schneebedeckten Bergspitzen ist schon sehenswert. Als wir einen Fluss überquerten sah ich viele, viele Baumstämme im Wasser. Das hat mich an ziemlich alte Filme und Goldgräber erinnert. Scheint immer noch eine effiziente Transportmethode für Holz zu sein. Von der Station City Center hatten wir es nicht sehr weit. Wir mussten nur ca. 800 m zu unserem gebuchten Hotel, dem „Moda Hotel Vancouver“, laufen. Das Hotel ist ok, aber wegen dem Hotel sind wir ja auch nicht da.

Vancouver Ausblick vom Vancouver lookout
Vom Vancouver Lookout kann man in 130m Höhe einen schönen Rundumblick auf Vancouver genießen

Inzwischen war es schon 16 Uhr und wir beschlossen noch ein wenig durch die Stadt zu laufen. Wir kamen direkt auf den Vancouver Look Out zu. Ein Aussichtspunkt im Harbour Center. Für 18,38 kanadische $ (gut 12 €) pro Person fährt man den gläsernen Fahrstuhl nach oben und hat einen wunderbaren Rundum-Blick über Vancouver – ähnlich dem Berliner Fernsehturm. Nur die Aussicht ist deutlich spektakulärer. Es war relativ klar, wir konnten sogar den Mount Baker in 130 km Entfernung sehen – was nicht selbst verständlich ist, wie wir später hörten.

Anschließend ging es in den Stadtteil Gastown, wo wir durch einige Souvenirshops in der Water Street schlenderten und uns die berühmte Dampfuhr anschauten. Die erste Dampf-betriebene Uhr der Welt, die alle 15 Minuten ein kleines Liedchen pfeift. Anschließend noch einen ordentlichen Burger bei Vera`s Burger und damit waren wir für unseren ersten Kanada-Tag dann auch mehr als bedient.

20 Tage Kanada im Mai 2017

Wir fahren nach Kanada. Das war unser Entschluss im Februar 2017. Es gab günstige Flüge bei KLM/AirFrance und mit etwas Recherche und Glück sind wir auch auf ein günstiges Wohnmobilangebot von dem deutschen Reisebüro Canusa gestoßen. Wir, bzw. hauptsächlich meine Freundin Katrin, haben die Reise über insgesamt 20 Nächte geplant. Am 07. Mai fliegen wir von Nürnberg über Paris/Amsterdam nach Vancouver, bleiben zwei Nächte in Vancouver und übernehmen am Dienstag den 09. Mai unser Wohnmobil. Mit diesem fahren wir dann die Highlights (für uns zeitlich und örtlich passende Sehenswürdigkeiten, kein Anspruch auf Vollständigkeit) von British Columbia und Alberta ab und geben den Camper nach 14 Nächten wieder ab. Am 23. Mai fliegen wir dann mit Air Canada von Vancouver nach Toronto, bleiben noch 3 Nächte in Toronto, machen einen Abstecher mit dem Mietwagen zu den Niagara-Fällen und schon ist der Urlaub um. Dann geht’s am 27. Mai wieder zurück nach Nürnberg.

Mit KLM / Airfrance von Nürnberg nach Vancouver

Das war unser grober Plan Stand Februar / März. Wir hatten uns natürlich die Flüge so rausgesucht, dass sie für uns am besten passen und auch den Rest der Reise darauf abgestimmt. Ende Februar bekam ich dann eine Email von Air France, dass wir umgebucht wurden, weil der Hinflug so nicht stattfinden würde. Hier kam schon mein erster kleiner Schock. Aus sonntags um 7 Uhr fliegen und Sonntagmittag in Vancouver ankommen, wurde Sonntagabend fliegen, 16 Stunden Aufenthalt in Paris und am Montag erst Vancouver. Schon war der Urlaub einen Tag kürzer. Also rief ich bei Air France an und bat um eine Umbuchung. Das klappte auch erstaunlich gut. Statt des bisherigen Hinflugs über Paris, bekamen wir nun sogar einen über Amsterdam. Länger schlafen konnten wir auch, denn der Abflug in Nürnberg war erst um 10 Uhr morgens, die Ankunft in Vancouver weiterhin mittags. Ich bekam eine Bestätigung der Buchung per Email und damit war es für mich fein.

30 Stunden vor Abflug kann man bei KLM einchecken. Also habe ich am Samstag den 06. Mai morgens versucht uns beide bei KLM einzuchecken. Als Antwort bekam ich die Fehlermeldung:

„Unfortunately we could not find your booking with the details entered. Please check in at the desk at the airport. [001.003.052]“.

Zu deutsch: Wir finden die Buchung nicht, bitte checke am Flughafen direkt ein. Zum Glück habe ich das nicht gemacht und angerufen. Der Agent am Telefon kam hörbar ins Schwitzen, denn er konnte uns nicht finden für diesen Flug. Wir waren für Air France / KLM noch immer auf die „schlechten“ Flüge mit Übernachtung in Paris gebucht. Und das, obwohl ich eine Bestätigungsemail für einen anderen Flug hatte. Erstmal war ich sehr froh, dass ich das nicht erst am Flughafen bemerkt habe.

Letztlich ließ sich der Schaden noch begrenzen, denn wir konnten noch umgebucht werden. Zwar leider nicht mehr gegen 10 ab Nürnberg, sondern gegen 7:50, aber immerhin war der Flug ab Amsterdam noch derselbe, so dass an unserer groben Zeitplanung nichts verändert wurde. Nur eben früher aufstehen. 🙁

Ich habe dann noch versucht bei KLM eine Beschwerde zu platzieren, nicht unbedingt wegen dem früheren aufstehen, sondern weil es nicht sein darf, dass ich eine Bestätigung für einen Flug erhalte, auf den ich nicht gebucht werde. Wer möchte drei Wochen Urlaub schon beginnen mit – „Sie sind für diesen Flug nicht gebucht!“ Mein zweiter Anruf im KLM Callcenter war recht erfolglos, Beschwerden bitte nur schriftlich, gern auch bei Facebook auf die Wall – der Dame am Telefon war es wirklich egal. Also schrieb ich es bei Facebook. Das dortige Team war zwar sehr engagiert, aber auch sie schrieben letztlich „Bitte beschwere dich im Anschluss an deine Reise“. Dabei hätte man mir zu diesem Zeitpunkt mit einer Geste die Reise noch etwas netter gestalten können. Also beschwere ich mich hinterher… (auch wenn es KLM/AirFrance irgendwie unrecht tut, denn eigentlich fliege ich gern mit denen – vor allem ab Nürnberg.)

Mit Canusa mit dem Wohnmobil durch Kanada

Ende Januar war klar, dass wir nach Kanada fliegen. Ich stolperte über ein sehr günstig aussehendes „Run of Fleet“ Angebot von Canusa und stellte also eine Anfrage für unsere Wunschdaten.

Reiseziel:         Kanada
Reiseart:          Wohnmobilreise
Zeitraum:          Fester_Reisetermin
Anreise:           09.05.2017
Abreise:           22.05.2017
Reisedauer:        —
Erwachsene:        2
Jugendl. (12-18):  0
Kinder (2-11):     0
Babys (<2):        0
Übernahme:          Vancouver
Rückgabe:           Vancouver
Wohnmobilkategorie: Wohnmobil klein — — — —

Man muss dazu sagen, „run of fleet“ war beschrieben als, man bekommt halt das Wohnmobil, dass gerade frei ist in einer Größenordnung von 24 bis 31 Fuß. (7,3 – 9,7 Meter).

Im weiteren Verlauf erfuhren wir, dass am 22.05. Feiertag in Kanada ist und wir es eine Nacht länger nehmen müssten. Kein Problem, also vom 09.05.2017 bis 23.05.2017.

Das Angebot sah so aus:

  • Vancouver, BC …………………………… Run of Fleet von Four Seasons RV Miettage: 14
  • Transfer zur/von der Vermietstation (laut Ausschreibung) …inklusive
  • Bereitstellungsgebühr (Preparation Fee) …….. im Wert von 86,- inklusive
  • 2x Persönliche Ausstattung (Convenience Kits) im Wert von 181,- inklusive
  • Unbegrenzte Kilometer …………………………… inklusive
  • Zusatzleistung 1x Axt ……………………………. inklusive
  • Zusatzleistung 1x Fahrten in die USA …………………………… inklusive
  • Zusatzleistung 1x Zusatzfahrer ………………………………………….. inklusive
  • Vollkaskoversicherung (Collision Deductible Reducer (CDR))… im Wert von 242,- inklusive
  • Null-Selbstbehalt Versicherung …………….. im Wert von 56,- inklusive
  • 150 Jahre Kanada – Freier Eintritt für alle Nationalparks ……….. inklusive
  • Ausführliche Beratung und Reiseplanung sowie ELVIA Reiserücktritt-Vollschutz
  • CANUSA-Infopaket inklusive Rucksack, Reiseführer, Adapterstecker

Die Run of Fleet war auch noch etwas deutlicher erklärt:

  • Run of Fleet (C 19/C 22/CS 23-25/CS 29-31) von Four Seasons RV mit 2 Erw. vom 09.05.2017 – 23.05.2017 inklusive unbegrenzte Kilometer, aller Basisleistungen sowie:
  • Collision Deductible Reducer (CDR) und inklusive kompletter Fahrzeug- und 2x Campingausstattung (Prep & Kits), 1x Axt, 1x Fahrten in die USA, 1x Zusatzfahrer
  • Übernahme: Four Seasons RV, Vancouver am 09.05.2017
  • Rückgabe: Four Seasons RV, Vancouver am 23.05.2017
  • Transfer durch Four Seasons RV ab Hotels am Flughafen zur Vermietstation in Vancouver sowie von der Vermietstation in Vancouver zum Flughafen.
  • Four Seasons RV bietet Ihnen an seinen Stationen in Vancouver, Toronto, Calgary, Edmonton und Halifax die besten Preise für gut gepflegte Fahrzeuge renommierter Hersteller aus den Modelljahren 2015 bis 2013.
  • Technisch einwandfrei und erstklassig gewartet sparen Sie so bis zu 30%.
  • Die kleinste Möglichkeit für ein Wohnmobil – kompakt und dennoch viel Komfort für 2 Personen. 

Das klang für uns alles fein. Zu zweit reicht ja auch ein kleines Wohnmobil. Versicherung ohne Selbstbehalt ist im Ausland immer angenehm, und dass die Wohnmobile von Four Seasons bis zu vier Jahre alt sind, war für uns auch kein Problem.

Freier Eintritt in die Nationalparks in Kanada ist übrigens keine besondere Leistung. Kanada feiert 2017 sein 150-jähriges Jubiläum, deswegen darf jeder gratis in die Nationalparks.

Also haben wir am 31. Januar gebucht und in 2 Raten gezahlt. Ein Teil (200 € pro Nase) war gleich fällig, der zweite Ende März. Nach der ersten Zahlung bekamen wir bereits ein großes Paket von Canusa mit dem Rucksack, Reiseführer und Adapterstecker zugesendet. Die Vorfreude stieg.

Anfang Mai kamen wir dann auf die Idee, dass wir für unseren Besuch auf Vancouver Island vielleicht schon die Fähre buchen sollten. Für die Fährbuchung wiederum benötigten wir die Länge unseres Wohnmobils. Also schrieb ich eine Email an Four Seasons um zu fragen, ob sie schon wüssten, was wir bekommen. Und sie wussten es schon:

„Concerning your other question: you have booked C-XLarge Motorhome, which is 31’ long.“

Da waren wir erstmal platt. Ich zitiere nochmal aus dem Angebot: „Die kleinste Möglichkeit für ein Wohnmobil – kompakt und dennoch viel Komfort für 2 Personen.“ Wir erhielten nun aber das C-XLarge Motorhome mit 31 Fuss bzw. 9,70 Metern Länge. Ich habe dann nochmal nachgefragt, ob ich das fahren darf (ja darf ich) und ob die Straßen das auch erlauben (ja tun sie). Mit etwas Respekt überwog dann aber doch die Freude über ein Upgrade. Dass unsere Benzinpreiskalkulation jetzt nicht mehr aufging war allerdings auch klar. Aber Platz ist ja immer gut.

20 Tage Kanada im Blog

Da ich in meinen Urlaubsreise gerne viel erlebe – meist absichtlich manchmal versehentlich – aber nach einem 2 wöchigen Urlaub auf die Frage „Wie wars?“ oft nur noch „War super!“ weiß, habe ich mich entschlossen für mich – und für „die, die es interessiert“, die Erlebnisse unserer Kanada-Reise in diesem Blog festzuhalten. Ich werde für jeden Tag einen Eintrag schreiben, und diese zeitversetzt während oder im Anschluss an die Reise veröffentlichen. Ich bin gespannt, was wir so erleben und zu sehen bekommen.

 

 

 

A weekend in Sofia

A weekend in Sofia

From Nuremberg to Sofia with Wizzair

Wizzair FlugzeugFor some time there is a fly from Nuremberg to Sofia offered by Wizzair. So what is more obvious than visiting this unknown city? Said, booked. 

Wizzair has really strict hand luggage rules, that is why I decided to book the „plus“-ticket, which allows a normal hand luggage of 56 x 45 x 25 cm and and a checked baggage. At the airport I have seen, that the staff strictly controlled the rules. Wizzair is the only airline I know, that names „normal hand luggage“ as small. For this reason my oneway flight costed 70 €, quite much for a one way flight with a low cost carrier.  Anyway…

My flight started fridays at 4 p.m. and 2 hours later I arrived in Sofia. One hour time difference included I was at 7 p.m. in Sofia. As always, low cost carriers do not land at the top terminals of airports. So it came, that the aircraft landed at Terminal 1 of Sofia airport. Well, terminal 1 seems to be the stepchild of Sofia airport. The arrival part of the terminal is a bit rundown and neglected. There is at least a small cafeteria and one ATM, which was well attended. The only possibility to get Bulgarian Leva easily.

Just behind the customs area were the taxi-guys waiting, the internet warned me of. Because I was informed, I knew that the only trustworthy taxis wait at the official taxi stand.  My plans were different, anyway.

By subway into the city centre

For some time there goes a subway – the metro line 1 – from the airport into the centre and back. Well prepared as I was, I knew that I just had to enter the metro and leave it after 13 stations. So much for the theory. Unfortunately I occasionally make the mistake, that I don`t care at which terminal I arrive. You might guess it – the subway goes from the good terminal – terminal 2. Not at the stepchild terminal 1. No problem, after googling, I figured out, that there is a free shuttle-bus to Terminal 2. In the meantime I talked to some other people and it turned out, that the shuttle goes only until 6:30 p.m. We were at the official bus stopp of line 84 and it seemed, that this bus also goes to Terminal 2. 

The bus arrived and 5 Germans wanted to buy a ticket – each with a 50 Leva note, which is worth approx. 25 €, for a bus ticket that costs 1.6 Leva.  The bus driver was in a hurry and he also said (as far as I understood his gesture) that he has no change. Ok, just until terminal 2 – we stayed on the bus. After a while of starring on google maps we became aware, that we are not going to another terminal – we were driving into the centre. That was not planned, but nevertheless the bus went into the right direction. Finally we went until the last stopp Sofia university without any ticket. At the subway station the machines didn´t accept banknotes or credit cards too, but there was a ticket desk. Happy end. So I went just two last stopps until Opalchenska by subway. From there I had to walk ten minutes until my hotel.

Best Western Plus Bristol Sofia

I booked an affordable 4* hotel close to the centre of Sofia. The name of the hotel is Best Western Plus Bristol. It is very convenient, the room is ok, the bed was great, Wifi is good, but the breakfast was not my taste. All in all I have been happy with my choice.

On tour in Sofia

In the evening I took my camera and explored a bit the city… and talented like I am… I just walked through a nationalist demonstration close to the church „Sveta Petka Samardzhiyska“ – directly through the Square of Religious Tolerance with Banya Bashi Mosque – where am I?

But ok, the demonstration was very little. Later I was impressed by the exposed ruins of the old, historic roman settlement Serdica, which was just released in April 2016.

roman settlement Serdica

On Saturday I walked the whole day through the city of Sofia. For me, this is a part of exposing a city: walking, walking, walking – looking around the next corner and maybe around the next one too.  My pedometer counted more than 30.000 steps for this day. Most of the time I was in the area between Mall of Sofia and Alexander Nevsky Cathedral. Some places I crossed maybe three times, but I also saw very interesting things. Actually my plan was to visit the „Position Chrome Label Night“ in the Club Mixtape 5 – but I was to tired in the end.

Alexander Nevsky Cathedral in Sofia
The Alexander Nevsky Cathedral is one of the main sights in Sofia.

Because I was walking through the city centre the whole Saturday, I considered some excursions for Sunday. First I went (again through the city) to Sense Hotel. which is close to Alexander Nevsky Cathedral. The reason why I went there is the rooftop bar in  the 9th floor from where you have a fantastic view on the cathedral and the whole city.

Little side note: Between 11 and 12 a.m. there is no food to get at the restaurant. To late for breakfast, to early for lunch.

My next destination should have been Vitosha mountains to enjoy the view on Sofia. The lift Simeonovo up on the mountain works only Saturdays and Sundays – actually perfect for me – but the mountains disappeared in the clouds. I had to find a plan B. So I went by subway from  Sofia university until GM Dimitrov. Here I visited the museum for social arts. The visit took not as much time as expected and the mountain was still in the clouds. So go on with plan B. I went by metro until Sofia Business Park, where I was lost. Going to the mountain did not make sense, so I decided to go to the national historic museum, to experience more of the Bulgarian history. But far and wide the was no taxi.

With a little help of google I found a bulgarian website, which showed me routes for the public transport. This website was a bit complex and slow, but in combination with copy and paste to google maps it was possible to find the bus I needed. With line 111 I went for approx. 20 minutes via the ring-motorway until the museum.

National Historic Museum Sofia

The building of the national historic museum is very interesting and has a clearly socialist architectural style. It was the residence of the former president Todor Schiwkow. But also at this museum I was a bit faster than expected. The building is impressive but a bit run-down. It looks larger from the outside and I was unhappy, that you never get to the windows to enjoy the view on Sofia, which could have been great from this place.

The circus in Sofia. My next possible thing to do in Sofia was the circus. Right. The circus. I passed it already on Saturday and thought, this would be the perfect finish for my Sofia trip. So I went by Tram to Russian Monument Square and from here some meters walking until the park Vuzrajdane where the Circus Sofia resided. But unfortunately – no show today. That`s not much good. I went to the hotel, pack my bags for Athens.

My hotel surprised me on the last positive again: Due to the very early flight, they prepared breakfast to go for me, called a cab accepting credit cards and printed my ticket. Thanks to Best Western Plus Bristol, Sofia! (what a name!)

By taxi to Sofia airport

Much to early I had to leave the hotel on Monday morning, so I had no choice but taking a taxi to the airport – and I am enthusiastic. The hotel called the taxi at 4:30 and it arrived 3 minutes later. The driver did not speak english, but understood, that I wanted to go to terminal 1 at Sofia airport. Driving through the city I wasn`t sure if he is going the right way, but on the urban motorway I realized that he is a good guy. We drove with 140 km/h over the empty streets and after 15 minutes I arrived at the airport – at the right terminal. Also the price was surprising. I had often read, that a ride by taxi to the airport took approx. 10 € and so I expected a bit more for my nightly tour. But noway. The taximeter showed 14.07 Lev – a bit more than 7 €. So I could easily pay cash with my last 15 Lev.

The departure hall of terminal 1 in Sofia. Terminal 1 was really crowded, Ryanair was totally right with the request to come 2-3 hours earlier. In the end I needed 20 minutes until security check. My big advantage was, that I had no luggage to check in. Otherwise, I would have had to queue two times.

Until 10 minutes before departure of the aircraft there where still people running to come with us… and in contrast to an earlier personal Ryanair experience – they all got the flight.

Sofia – my impression

Sofia made a really interesting impression on me. On the one hand the city is still run-down – on the walkway outside the centre you cannot look on your iphone while walking – you would break your legs. Many houses are in a really bad condition. On the other side, you enjoy the full power of a developing metropolis in Eastern Europe with at least 1.2 ml inhabitants.

There are some shopping malls in Sofia and in the real centre there are some nice historic buildings renovated. I dread to think, how it may look, if the city comes to money at one time. The boulevard „Vitosha“ is a beautiful long and broad shopping street, which is full of life on a Saturday. Walking through the side streets you see many old houses, waiting to come back to life again.  There are also a lot parkways, old villas, needing more than just new color. But there are also many housing blocks, which seemed to be in a bad condition.

Sofia is the perfect place for a(n) (extended) weekend trip:

  • There is a lot to explore.
  • The live in the city of Sofia is really cheap in comparison to Germany.
  • It is easy to get there.
Vitosha mountains
The Vitosha mountains would be one of my next tours in Bulgaria.

I will visit Sofia or Bulgaria again. When I was there, several trips came to my mind, like Rila Monastery and Boyana church, Plovdiv and Bachkovo or mount vitosha. Bulgaria is not only old housing blocks, but there is a lot to see and explore. And also in Sofia there might be more to see, than I explored within the two days of my stay.

But now I`m going to Athens 😉

5 days Athens – there is a lot to see

5 days in Athens

Day one: Overview first – mount Lykabettus

A bit to early for my need I flew in the morning from Sofia to Athens with  Ryanair. The coffee was more expensive than on the Wizzair flight, but the ticket was cheaper, due to traveling only with hand luggage.

Greece welcomed me with a storming sun rise – looks like there is still a bit summer for me. Yes.

sun rise greece

Landed at Eleftherios-Venizelos-airport in Athens I chose to go by subway  line 3 into the city centre. The ticket cost 10 € one way – which is quite expensive when you have been to Sofia a day before. There is also a roundtrip ticket, but this is only valid for three days.

You can buy a ticket at the ticket desk or at the ticket machine. Just follow the „trains“ sign until a round hall.

By the way: A ticket is worth buying it – just in the train, the ticket inspectors showed up and catched some guys without a ticket.

In the subway I realized, that the weekend was over – I left the relaxed-weekend-Sofia behind me and started into a squirrelly Monday-morning-Athens. The subway was crowded and it took 45 minutes until Syntagma-square (ΣΥΝΤΑΓΜΑ). Meanwhile it was perceptible warmer than in Sofia. 9 a.m. 17 degrees.

My hotel in Athens – this times just a three start hotel – the Best Western Museum Hotel Athens – is located approx. 1.8 km in the north of Syntagma-square. Just a 20 minutes walk – I had enough time in the morning.  First I crossed the large Panepistimiou street and then some smaller streets. The area is not very noble, but acceptable. Seems to be more an alternative region with many grafiti/streetart and lots of shabby houses.

My impression of the hotel was positive – to my surprise they had a room for me although it was just 10 a.m. The room was ok, good bed, a little balkony with a view to the national archaeological museum. Only the shower was really to small for a bit larger individuals like me. I hate being touched by the shower curtain.

Mount Lykabettus – overlooking Athens

Mount Lykabettus
The city hill of Athens overlooks the whole town.

Close to my hotel is mount lykabettus, the city hill of Athens. I read that I can see the whole city from this hill, so I decided to walk up. There are several tracks up, finally they all end 277m above sea level. With in the meantime 20 degrees it is a sweating issue going up to Lykabettus, but it is worth it. It is also possible to go up by cable car, which starts at Ploutarchou street, but walking is nicer

On the top you have a fabulous view on Athens and the sea at the horizon – and there is a restaurant (and a church). Good opportunity to have some greek food. The moussaka was very delicious and the greek beer is also acceptable.

View on Akropolis
On Lykabettus you have a great view on the Akropolis.

On the other side of the mountain I went down, crossing the German embassy, the „War-Museum“ and the „Byzantine and Christian Museum„. I was strolling a bit through the national garden, which is the right place for you, when you want to feed rabbits, goats or ducks – or just relax in the shadow. Within the national garden is also the beautiful Zappeion, which is an event location, hosting currently the „Athens Xclusive Designers Week„. From Lykabettus I also saw the Panathenaic Stadium, which was supposed to be my next destination. Unfortunately I arrived at the Olympieion.

Akropolis Ticket Package
The Akropolis ticket package: 30 € for 7 museums.

Here I bought a ticket package for Olympieion, Akropolis and several further museums for 30 €. Knowing that just the Akropolis tickets costs 20 €, I thought this must be a good deal. But it wouldn`t have been necessary to visit  Olympieion – just walk to the arch of Hadrian – from there you have a view through the fence on Olympieion. I guess this will be enough – except you are an archaeologist. 

Panathenaic Stadium – where olympia began

Good – what I really wanted to see, was Panathenaic Stadium – so I started my second try. The Panathenaic Stadium is the first olympic stadium of the modern times. It has been reconstructed in the 19th century and been used for the first olympic games of modern times in 1896. This impressive building is made completely of marble.  The entrance was 5 € (of course not included in my ticket package…) and really was worth it. There is a free audioguide included in several languages.

Day 2 – Up to Akropolis

Hadrians library
Colorful vases are existing much longer than I thought.

On Tuesday I started to Akropolis, on foot, as yesterday. On my way I visited Hadrian’s library and the Agora, both were included in my ticket package in both were on my way. Well, Hadrian’s library is again such a place, where a short view through the fence is enough, but I had the ticket, so I went in and at least, there was a small house on the area with some exhibits, that surprised me.  History from this epoch had for me alway just this light, colorlessness and consisted of pillars and chalices. Now I know – also in this times they had colorful dishes. Not changing anything, but still interesting.

Also the Agora contained a lot of interesting exhibits. The most surprising exhibits for me were toy-horses from 400 b.c. Maybe obvious, but for me new and interesting. (In my latin lessons there where never toys, always just pillars and vases.

akropolis Athens

My next station was the really omnipresent and impressive Akropolis. Considering the tools and the state of the art, when all this was built, it is even more impressive.

Be careful walking on top of Akropolis, it is very slippy at some places there – when it`s raining, you should really where good shoes. But I was lucky, also day two was a more or less sunny day. So I decided to relax a bit on the Areopagus aka Mars hill. Really a good place to chill a bit in the sun and think of the Romans, Greeks and gods.

Finding a rooftop bar in Athens

In the evening I started again into the city because I wanted to see the illuminated sights and also I was looking for a roof top bar with a great view to Akropolis.  I figured out some places and my first try was the Bios – no typical cocktail bar, but a cultural centre with a bar on the roof top. After arriving there, I had to accept, that the terrace was closed. So I had a beer and continued to the 360 cocktail bar. The 360 was open, but they didn`t want to spent a whole table with view for only one guest. I was there for the view, not for the bar, so I left to the 100 meters away bar „A for Athens„. Good decision. From here I had not only a view on Akropolis, but also on the 360 bar 😉 I had a greek beer for 7 € and received a friendly smile as always when I ordered explicit a greek beer.

I took some pictures and left looking for a night club. Most of the nightlife seems to be in Glyfada – but this was to far for me at night. I was happy to find to bars close. The first one was the Six dogs, and the second was the Boiler. At the end I entered non of them, because it was obviously not much in there. Maybe I was to early, to late or it was just to Tuesday.

Wednesday – time for the beach of Athens and a bit culture

The weather forecast said wednesday will be the last sunny day in the week, so I decided to go to the beach – logic, doesn`it?

Lets go to the beach in Athens

The best way to the beach is with the tram line 5 from Syntagma square writes every travel guide. No sooner said than done. At Syntagma square it is not so easy to find the tram, because it is not crossing the square, it is just starting there – and the square is large. After some minutes I saw the tram at the corner of Othonos and Syntagma square. From here the Tram line 5 goes every 15 minutes to Glyfada. You can buy tickets at the ticket desk or at the ticket machine for 1.40 € one way. You should by 2-3 tickets in advance(I tell you later why). The tram was already there, so I entered it immediately. Unfortunately there are no stampers to validate the tickets in the tram. Therefor I left the tram after 2 stations again to validate my ticket. The first stamper didn`t work, the second did – but to long for the tram. I had to wait 15 minutes for the next tram – at least I could use my time meaningful to explain to a british family that they have to validate their tickets 😉

The next tram arrived and I enjoyed the ride following the coast until the last station Glyfada. In Glyfada i had the feeling, that I`m 3 months to late – maybe also 30 Years to late. Contrary to my expectations there were not 20 open beach clubs waiting for me. After some minutes of looking around I found the entrance of the „S Beach“ club, some meters towards Athens.  The club was open and they had sun beds.  What they didn`t had were towels. After one hour in the sun, I really wanted to go into the sea and I really wanted to have a towel. Difficult task. I was walking through the streets of Glyfada searching for a towel. No way. In the shops I could listen to „Last christmas“ by Wham, but not buying any swimming equipment. After 30 minutes I decided to stopp my search and go back to Edem by tram. In Edem I was lucky, and a Pakistani was lucky too. He had towels, I had some money. I bought the most ugly towel he had for 7 €, with my last cash and went swimming – finally. The sea was still warm, I guess 22 degrees.

Going back from Edem to downtown was more difficult than I expected… From Edem are several tram lines going to the city, but I needed a new ticket. The ticket machine in EDEM ate my last coins. It just get stuck in the coin slot. One beside the other one (!!) – i was surprised this is even possible. The second machine was out of order.  So I decided to walk to the next station, but here the machine only accepted 5 or 10 € notes. I just got four 20 € notes from the ATM. Ok, I decided to go to the next and buy a coke on the way to get some coins. Next station, next problem. The machine did not accept my 2 € coin, because it was out of change… I never went without paying a ticket with such a good feeling like this day.

Royal Orchestra Concertgebouw Amsterdam in Megaron Athens

Megaron concert hall Athens
Why not some culture during the stay in Athens? The Royal Orchestra Concertgebouw Amsterdam played in Megaron concert hall.

For the evening I wanted some culture. I read online, that the Royal Orchestra Concertgebouw Amsterdam is playing a concert at the Athens concert hall Megaron this evening.

I would have bought a ticket already at the beach, but my bank wanted a TAN by me for the purchase with Visa online. So I had to go to the evening box office. Getting a ticket was easy, the concert hall was maybe filled with 90%.

The orchester played excerpts from operas written by Richard Wagner, Gustav Mahler and Alban Berg under the direction of Daniele Gatt. For me it was a great pleasure to listen and in same time enjoy a cultural event in a foreign country.  Good music, good atmosphere, great evening.

Thursday – view, view, view

On Thursday I started relayed. The weather was not very good, 17 degrees,  cloudy and not much more. My first way led me again close to Akropolis. I had lunch at the roof top of „Thissio View“ with a perfect view on the Akropolis  – also eating with my eyes 😉 I was not in the mood to visit another museum, so I found the Stavros Niarchos Foundation Cultural Center would be a good destination to go.

Visiting the SNFC Center in Athens

The bus line B2 should bring me there, but there was no ticket machine to find. The bus-driver also did not sell tickets. I was walking two stations – always looking for a ticket machine. Then I decided to take the bus. I read in a blog, that many people in Athens go by bus without paying – I assume, that at least tourists would buy a ticket if somebody sold some.

The idea to go to Stavros Niarchos Foundation Cultural Center was a real stroke of luck for me. There is a beautifully landscaped park going up with  a slight incline until you are 20-30 meters above sea level. In the park are  smells of herbs and before you can turn around you are on eye level with Akropolis, skyscrapers and Lykabettus. The entrance is free and you have a surround view on Athens and Piraeus. There is also an art exhibition and – if art is nothing for you – also a telescope, to observe ships. 😉 

snfcc national opera athens
Finished in 2016: The Stavros Niarchos Foundation Cultural Center is worth a visit. Really.

And when I was up there, I asked myself what is under my feet? Since 2016 the greek national opera and the greek national library is located in this impressive building.

My recommendation: Go there, have a look, it is quite new.

In the evening I wanted to go to cinema, but this story is told very fast. There were – according to google maps – a cinema was supposed to be – was no cinema.

Parade, Piraeus, postcards

The Oxi day parade in Athens

Friday, my last full day in Athens.  The 28th of October is national holiday in Greece. On the so called „Oxi-day“ is celebrated, that an ultimatum by Mussolini in ww2 was answered with No – „Oxi“.

On this day there are parades in the whole country with school-classes, sport clubs, scouts, military and everybody who is able to march. Of course  I was curious and wanted to visit the parade. After a delicious breakfast in a little street cafe I was at Syntagma-square at 10 a.m. The square was already closed for cars and the vip tribune was ready. At this occasion I viewed the change of the guards again.

The streets were lined with police and step by step the audience arrived. I settled in my personal tribune – a bus station towards the Amalia hotel – and waited for the start of the parade. Just in time at 11 a.m. the parade started, leaded by a brass band delegations of different schools marched in school uniform to Syntagma square. A big highlight were the officials and the teachers trying to keep the children in rank and file 😉  The parade was not so highly frequented – I guess only relatives off the marching children were joining, giving some applause when their relatives where crossing. The only exception, when everybody – even the police –  was clapping, was when disabled children were marching past them. Really friendly gesture.

The parade took just 30 minutes and after that everybody left very fast. In the evening I saw on the greek TV, that at other cities the parades were a bit larger. In Thessaloniki there was held a real military parade including F-16 jets, helicopters and paratroopers. The TV report in the normal news took 10 minutes…

Visiting Piraeus in October

I expected the parade in Athens to take more time or at least that there is more to see in the city on a national holiday, but the city was really empty.   On the other hand, no surprise, it was a long weekend and a good opportunity for a short holiday trip. I decided to solve my problem by going to Piraeus. With subway line M1 I went to Piraeus last stop for 1.40 €. (subway tickets are sold with machines, that also have change 😉 In Piraeus I did wrong what you can do wrong when you visit a city you do not know. My mistake was, to expect a nice city centre close to the last stop of the metro. But around of this stop was only a large industrial harbor for ferries and big ships. Uninformed as I was, I walked just along the harbor, expecting some nice places to come. But nothing came. I was following the Akti Miaouli road until I saw the sea. But there was only fenced harbor-area. I turned back and then I noticed 2 marine ships and a submarine surrounded by some people. So I went there and surprise, surprise: National holiday = open submarine at the greek marine. I decided to line up for the submarine, because it is not so often possible to visit a real one. The only submarine I ever visited so far is the technical museum U-995 in Laboe, Germany.

submarine in Piraeus
Rare opportunity: Visiting a greek submarine in Piraeus harbor.

The queue was not that long, but into a submarine fit not much people. After one hour of waiting I entered the submarine. One of the officers noticed that I do not understand greek, so I got a private guided tour in English. Very polite. Of course I was not allowed to take pictures on board, but everybody who has seen „the hunt for red October“ knows how it looks in a submarine. Afterwords I also visited the other boats, but nothing is as impressive as a submarine.

If I had informed me before wandering through Piraeus, I could also have found some nice touristic places in Piraeus – e.g.

  • Zéa Marína, the largest greek yacht marina with luxury yachts from all over the world.
  • Mikrolímano / Turkolímano, a fishing harbor surrounded by several restaurants and
  • the museum harbor

After this I went back to the city centre with the subway. Than I remembered what I forgot so far. Postcards. I bought them already, but I needed also stamps. On the web I read that a lot of the small shops / kiosks sell stamps – well, no one of the shops I visited had stamps. They all said: „go to the post office.“ I found a post office, but due to national holiday it was closed. And there were no stamp machines, which I was hoping on. So I buy some on the airport or never.

From Athens City center to the airport by bus on a Saturday morning

On Saturday it was time to go home to Nuremberg. My flight to Zurich started at 6:30 a.m. – a taxi seemed for me alone to expensive, so I decided to take the airport bus X95, which goes every 15 minutes. So at latest at 4:30 a.m. I should take the bus to be at the airport at 5:30 a.m.

Like the trams also the X95 Bus leaves at Syntagma square. My alarm clock was set on 3:40 a.m. – I had to leave the hotel at 4:05 a.m. The walk to Syntagma square took 20 minutes, that I was just in time at 4:25 at syntagma square to get the bus. Arriving at the square I had the same problem like on Wednesday with the tram to Glyfada. Everywhere is written, that the bus is leaving at the square, but nobody writes where the bus exactly leaves.

The bus should have left at 4.25 & at 4.40; so I could have reached the 4.25 bus, but there are 2 bus stops at the square. I was in time – at the wrong bus stop. I just saw the bus leaving.

x95 bus from syntagma square to Athens Airport "Eleftherios Venizelos"
Where to buy the ticket for the Athens airport bus on Saturday morning? At the ticket desk on the left in the picture.

But ok, thats why I planned to be 15 minutes earlier at the Syntagma square. But there are also good news. The ticket desk was open at this Saturday morning. A one way ticket from Syntagma square to Athens airport costs 6 € (October 2016). The 4:40 bus arrived in time so every body could get on the bus relaxed. The bus left with 2-3 minutes delay, because all the time there are more people coming. The bus passed the Hilton Hotel and also the Megaron concert hall. On the way to Eleftherios Venizelos airport the bus stops approx. 10 times. People who get in the bus after Syntagma square can buy their tickets on the bus. The traffic on a Saturday morning is not important for the bus, what really took time were the people who got on the bus and bought a ticket there. But all in all the bus needed just 50 minutes for the way to the airport. The bus arrived at the airport around 5:35 – from here I needed just 15 minutes to the gate – but I traveled only with hand luggage.

The machine to Zurich left 20 minutes to late and due to this I missed my flight in Zurich, what resulted in 4 hours delay in Nuremberg.

5 Tage Athen im Oktober

5 Tage Athen – es gibt viel zu sehn.

Erstmal einen Überblick verschaffen – der Lykabettus

Früh morgens saß ich nun im Ryanair Flieger von Sofia nach Athen. Der Kaffee war teurer als bei Wizzair – dafür das Ticket günstiger, da ich nur mit Handgepäck reise. Griechenland begrüßte mich mit einem sagenhaften Sonnenaufgang. Sieht aus, als gäbe es noch ein bißchen Sommer für mich. Yes.

sonnenaufgang-griechenland

Gelandet in Athen, entschied ich mich, mit der U-Bahn Linie 3 in die Stadt zu fahren. Das Ticket kostet stolze 10 € One way. Es gibt auch ein Ticket mit Rückfahrt, aber das gilt nur 3 Tage. Man kauft sein Ticket einfach am Automaten oder am Schalter. Einfach den Schildern „trains“ folgen – in einer runden Halle gibt es die Tickets. Der Kauf macht übrigens Sinn: Kaum im Zug, kamen die Kontrolleure und haben den ein oder anderen ohne Ticket erwischt.

In der Ubahn merkte ich ziemlich schnell, dass ich aus dem entspannten Wochenend-Sofia in ein hippliges Montag-Morgen-Athen geraten war. Es war bzw. wurde voll. Ich fuhr ca. 45 Minuten bis zum Syntagma-Platz (ΣΥΝΤΑΓΜΑ). Inzwischen war es auch deutlich wärmer, als in Sofia. Morgens um 9 Uhr ca. 17 Grad.

Mein Hotel – diesmal 3 Sterne ohne Frühstück – das Best Western Museum Hotel Athens – liegt 1,8 Kilometer nördlich vom Syntagma-Platz, zu Fuß 20 Minuten, ich hab eh noch Zeit. Erst über die große Panepistimiou Straße und dann durch einige Gassen. Die Gegend ist nicht wirklich Hochglanz, aber ganz ok, etwas alternativ geprägt. Viel Graffiti (vielleicht auch ein wenig street art 🙂 ), viel kaputt oder sich selbst überlassen.

Das Hotel macht auf den ersten Blick einen guten Eindruck und zu meiner positiven Überraschung haben sie um 10 Uhr morgens schon ein Zimmer für mich gehabt. Das Zimmer ist in Ordnung, gutes Doppelbett, sogar ein kleiner Balkon mit Blick auf das nationale archäologische Museum. Nur die Dusche ist für große Menschen mit etwas breiteren Schultern eindeutig zu klein.

Mount lykabettus
Der Athener Stadtberg Lykabettus liegt hoch über der Stadt.

Ganz in der Nähe vom Hotel liegt der Athener Stadtberg Lykabettus, von dem man die ganze Stadt überblicken kann. Es führen mehrere Wege herauf, am Ende ist man 277m über dem Meeresspiegel und hat tatsächlich einen sagenhaften Ausblick. Der Anstieg hat mich bei inzwischen 20 Grad und Sonnenschein gut ins Schwitzen gebracht. Es hätte auch eine Seilbahn ab Ploutarchou Straße gegeben, aber laufen ist doch schöner. Oben gibts eine Kirche und ein Restaurant. Gute Gelegenheit um mal etwas griechisches zu essen 🙂 Das Moussaka war sehr lecker und das griechische Bier ist auch nicht schlecht.

View on Akropolis
Vom Lykabettus hat meinen wunderbaren Blick auf die Akropolis

Auf der anderen Seite vom Berg ging es wieder herunter, vorbei an der Deutschen Botschaft, am „Kriegsmuseum“ und am Byzantinischen Museum. Nun schlenderte ich ein wenig durch den „Nationalgarten“ – hier kann man wunderbar abschalten, Hasen und Ziegen füttern und auch ein wenig Schatten bekommen. Im Nationalgarten liegt auch das schöne Zappeion, welches jetzt wohl eine Event-Location ist und gerade die „Athens Xclusive Designers Week“ beherbergte. Vom Berg herunter hatte ich das Panathinaiko-Stadion erspäht; das sollte mein nächstes Ziel sein. Leider bin ich versehentlich am Olympieion gelandet.

Akropolis Ticket PaketHier hab ich mir gleich das Ticket Package gekauft, mit dem ich auch in die Akropolis und 7 weitere Museen gehen konnte. Das Paket kostete 30 €, was angesichts von 20 € allein für die Akropolis für mich ok war. Allerdings hätte ich das Olympieion nicht wirklich besichtigen müssen, durch den Zaun am Hadrianstor zu schauen, hätte für meinen Bedarf schon ausgereicht. Nachdem ich meinen Irrtum bemerkt hatte, machte ich mich auf zum Panathinaiko-Stadion.

Das Panathinaiko-Stadion ist das erste Olypiastadion der Neuzeit. Es wurde 1896 für die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit genutzt und an der Stelle des antiken Stadions rekonstruiert. Es ist komplett aus Marmor und wirklich beeindruckend. Die 5 € Eintritt (Klar, dass das nicht im Ticket Package enthalten ist…)  lohnen sich wirklich. Der kostenlose Audioguide u.a. auf Deutsch erzählt von der Geschichte des Stadions.

Auf zur Akropolis

Hadrians Bibliothek
Bunte Vasen gibt es schon länger als man denkt.

Am Dienstag startete ich in Richtung Akropolis, zu Fuß, wie bisher auch. Auf dem Weg zur Akropolis klapperte ich gleich noch Hadrians Bibliothek und die Agora ab. Beides lag auf dem Weg und beides war im Ticket-Paket enthalten. Hadrians Bibliothek war wieder so eine Stätte, die man auch super von außen sehen kann. Es gibt allerdings ein kleines Gebäude mit ein paar Ausstellungsstücken, die mich überraschten. Geschichte aus dieser Epoche hatte für mich bisher immer diese helle, säulenartige Farblosigkeit. Nun weiß ich – auch damals gab es buntes Geschirr. Und noch nicht nur das: In der Agora werden auch viele Dinge ausgestellt, die in den letzten Jahren / Jahrhunderten so ausgegraben wurden. Am meisten hat mich beeindruckt, dass es 400 Jahre vor Christus schon Spielzeug gab. Vielleicht naheliegend, aber so ganz allgemein, könnte man annehmen, dass immer nur Vasen und Kelche durch die Gegend getragen wurden 🙂

akropolis Athens

Im Anschluss ging es nun aber hoch zur beeindruckenden und allgegenwärtigen Akropolis. Wenn man sich überlegt, was damals mit den vorhandenen Mitteln so gebaut wurde – schon krass. Oben muss man ein wenig aufpassen, die Steine sind wirklich glatt, bei Regen würde ich da nicht hingehen. Auf dem naheliegenden Berg des Mars kann man dann noch ein bissel die Seele baumeln lassen bzw. auch im Oktober noch ein Sonnenbad nehmen.

Abends bin ich nochmal los gezogen. Einerseits wollte ich die beleuchteten Sehenswürdigkeiten bewundern und andererseits wollte ich gern mal in eine Roof Top Bar. Ich hatte mir ein paar Orte rausgesucht. Meine erste Wahl viel auf das Bios – keine typische Cocktilbar, eher ein Kulturzentrum mit Bar auf der Dachterrasse. Dort angekommen musste ich leider feststellen, dass die Terasse geschlossen war. Also trank ich unten ein Bier und zog weiter in Richtung 360 Cocktailbar. Hier wollte man mir aber leider keinen Sitzplatz mit Aussicht geben, weswegen ich in das 100 m entfernte „A for Athens“ ging. Gute Entscheidung. Von hier konnte ich nicht nur die Akropolis anschauen, ich konnte auch auf die 360 Bar herunter schauen 😉 Ich trank ein griechisches Bier für ca. 7 €, machte ein paar Fotos und zog weiter auf der Suche nach einem Club. Nachdem sich viel vom Nachtleben in Glyfada abzuspielen scheint, war ich froh zwei Clubs in der Nähe gefunden zu haben. Zuerst ging es zum Six Dogs und dann weiter zum Boiler. Letztlich war ich in keinem von beiden drin, denn es war erkennbar nichts los. Vielleicht war ich zu früh oder es war einfach zu Dienstag.

Mittwoch am Strand und Kultur

Am Mittwoch sollte laut Wetterbericht der letzte sonnige Tag in Athen sein – logisch, dass ich da an den Strand fahre. Also ging es los. Zum Strand fährt man am besten mit der Tram Linie 5 ab Syntagma-Platz – ist überall zu lesen. Gesagt getan. Nur, dass ich dort erstmal keine Straßenbahn finden konnte. Sie fährt nämlich ab Syntagma-Platz erst los. Man muss also schon etwas suchen bzw. sich zu der Ecke Othonos-Straße / Syntagma-Platz bewegen. Von dort fährt die Linie 5 im 15 Minuten Takt nach Glyfada. Ein Ticket gibts am Schalter und am Automaten für 1,40 €. Es macht definitiv Sinn, gleich 2 oder 3 zu kaufen. (Später mehr dazu.) Da die Tram gerade da stand bin ich eingestiegen. In der Tram gibt es aber leider keinen Entwerter. Also bin ich nach 2 Stationen wieder ausgestiegen – der erste Entwerter ging nicht. Der zweite schon. Die Tram war inzwischen weg. So konnte ich wenigstens die Viertelstunde sinnvoll nutzen und einer englischen Familie sagen, dass sie ihr Ticket entwerten müssen.

Mit der nächsten Tram ging es dann schön am Wasser entlang bis Glyfada Endhaltestelle. Entgegen meinen Erwartungen waren hier nicht 20 Beachclubs und haben auf mich gewartet. Es sah alles etwas verlassen aus, aber mit etwas suchen, fand ich dann den Eingang des „S Beach“ Club. Er war geöffnet und es gab Liegen. Nach einer Stunde wollte ich nochmal zu einem anderen Beachclub – und vor allem wollte ich ein Handtuch. Es war nämlich echt heiß – badeheiß. Also lief ich durch die Straßen von Glyfada vorbei an unzähligen Geschäften auf der Suche nach einem Handtuch. Leichter gesagt als getan, wenn schon Merry X-Mas im Radio läuft. Nach 30 Minuten gab ich entnervt auf und fuhr mit der Tram zurück bis Edem. Hier kam mir am Strand auch endlich ein fliegender Händler mit Handtüchern entgegen. Ich hab ihm das hässlichste und billigste Handtuch für 7 € abgekauft und bin schwimmen gegangen. Das Meer hatte bestimmt noch 22 Grad und nach der Rennerei war es einfach an der Zeit…

Die Rückfahrt von Edem nach Syntagma gestaltete sich dann leider etwas kompliziert. Zwar fahren hier mehrere Tramlinien abwechselnd alle 7-8 Minuten, aber am Fahrscheinautomaten der Tram sind meine letzten Münzen (nebeneinander!!!)  im Schacht stecken geblieben. Scheine hatte ich nicht mehr. Also eine Station zu Fuß weiter zum nächsten Automaten, zwischendurch Geld abheben. Der zweite Automat war völlig ausser Betrieb. Weiter zum nächsten Automaten. Der nahm, wie wahrscheinlich alle, nur 5 oder 10 € Noten. Ich hatte mir aber gerade 4 Zwanziger gezogen… also weiter zum nächsten Automaten. Zwischendurch ne Cola gekauft für das Wechselgeld. Tja. Was soll ich sagen. Der fünfte Automat hat mein 2 € Stück mangels Wechselgeld abgelehnt. Ich bin noch nie mit einem so guten Gefühl schwarz gefahren.

Megaron Konzerthalle AthenFür abends hatte ich in der (deutschsprachigen) griechischen Online-Zeitung gelesen, dass es ein Konzert der Royal Orchestra Concertgebouw Amsterdam in der Athener Konzerthalle Megaron gibt.  Ich hätte mir schon am Strand ein Ticket gekauft, wenn meine Bank nicht eine TAN von mir für den Kreditkarten-Kauf gewollt hätte. Also bin ich zu 20:30 hin, hab mir ein Ticket gekauft – und schon saß ich im Konzert. Unter der Leitung des Dirigenten Daniele Gatt wurden Auszüge aus Opern von Richard Wagner, Gustav Mahler und Alban Berg gespielt und – der Besuch hat sich gelohnt. Gelungener Abend. Gute Musik, interessante Atmosphäre.

Aussicht, Aussicht, Aussicht

Am Donnerstag ließ ich es ruhig angehen. Das Wetter war nicht besonders, 17 Grad, bewölkt und sonst nicht viel. Ich startete mit einem Mittag im „Thissio View“ mit bester Aussicht von der Dachterrasse auf die Akropolis. Nicht nur satt essen, auch satt gucken. Schließlich bin ich nicht mehr lange hier. In ein weiteres Museum wollte ich nicht mehr, also kam ich drauf, mir das Stavros Niarchos Foundation Cultural Center anzuschauen. Hinfahren wollte ich mit der Buslinie B2, aber es gab weit und breit keine Tickets. Der Busfahrer hat auch keine verkauft. Nachdem ich zwei Stationen gelaufen bin, bin ich in den Bus gestiegen. Ich habe gelesen, dass in Athen sehr viel schwarz gefahren wird. Zumindest Touristen würden es wohl nicht machen, wenn es leichter wäre an Tickets zu kommen.

Das Stavros Niarchos Foundation Cultural Center erwies sich als ein absoluter Glückstreffer. Es ist ein wunderbar angelegter Park, der mit einer Steigung nach oben geht, bis man viele Meter über dem Meeresspiegel ist. Im Park duftet es nach Kräutern und ehe man sich versieht ist man auf Augenhöhe mit Akropolis, Wolkenkratzern und Lykabettus. Der Eintritt ist frei, man hat eine Rundumsicht auf Athen und Piräus und oben gibt es zudem noch eine Kunstausstellung. Und für wen die Bilder nichts sind – es gibt auch ein Fernrohr zum Schiffe beobachten 🙂

snfcc
2016 fertig gestellt: Das Stavros Niarchos Foundation Cultural Center

Tja. Und wenn man so da oben steht, fragt man sich, was ist eigentlich unten drunter? Ganz einfach. Seit 2016 ist die griechische Nationaloper sowie die Nationalbibliothek in diesem beeindruckenden Gebäude untergebracht. Schaut´s euch an, es ist noch ziemlich neu.

Abends wollte ich eigentlich noch ins Kino gehen… aber google maps hat mir einen Streich gespielt. Da wo ich pünktlich zum Beginn erschien, gab es kein Kino.

Parade, Piräus, Postkarten

Freitag, mein letzter voller Tag in Athen. Der 28. Oktober ist in Griechenland Nationalfeiertag, der so genannte „Oxi-Tag“. In absoluter Kürze: Es wird gefeiert, dass das von Benito Mussolini am 28. Oktober 1940 an Griechenland gestellte Ultimatum vor dem Beginn des Griechisch-Italienischen Kriegs abgelehnt wurde.

Der Tag wird im ganzen Land mit Paraden von Schulen, Sportvereinen, Pfadfindern, Militär und wer sonst noch so laufen kann, begangen. Das wollte ich mir natürlich anschauen. Also habe ich mich, nach einem leckeren Frühstück, gegen 10 Uhr am Syntagma-Platz eingefunden. Der Platz war schon abgesperrt, die Tribüne für die Prominenz war aufgebaut. Bei der Gelegenheit konnte ich mir auch nochmal den Wachwechsel der Präsidentengarde anschauen. Die Straßen war im 10m Abstand von Polizisten gesäumt und es fanden sich so langsam die Zuschauer ein. Ich hab es mir in der Loge des kleinen Mannes – einer Bushaltestelle gegenüber des Amalia Hotels – gemütlich gemacht, da es recht windig war und etwas tröpfelte. Pünktlich um 11 Uhr ging es los, angeführt von einer Blaskapelle zogen Abordnungen von verschiedenen Schulen in Schuluniformen an mir vorbei. Ein großes Highlight waren die Lehrer bzw. Verantwortlichen, die versucht haben, die Kinder in Reih und Glied zu halten 😉 Stark besucht war die Parade nicht – ich denke es waren maximal die Angehörigen, der Paradenteilnehmer, die dann auch vereinzelt applaudierten, wenn jemand bekanntes vorbei zog. Einzige Ausnahme, war eine Gruppe von Behinderten – als diese vorbeizog, applaudierten alle, selbst die Polizisten am Straßenrand. Große Geste.

Nach 30 Minuten war die Parade schon vorbei und alles löste sich sehr schnell auf. Abends im TV habe ich gesehen, dass andernorts deutlich mehr los war. In Thessaloniki gab es eine richtige Militärparade inklusive F-16 Kampfjet, Hubschraubern und Fallschirmspringern – der Bericht in den Nachrichten ging fast 10 Minuten(!) und zeigte ausführlich wie der Flieger seine Haken schlug und die Ehrengäste bedächtig hinterher schauten.

Ich hatte damit gerechnet, dass die Parade länger dauert, bzw. dass in der Stadt an dem Nationalfeiertag mehr los ist – aber er war nichts los. Viele Geschäfte waren geschlossen und es war sehr leer. Aber gut, die meisten haben das lange Wochenende sicher anders genutzt – ist ja bei uns nicht anders am 3. Oktober. Also entschloss ich mich, nach Piräus zu fahren. Gesagt getan, mit der Ubahn Linie M1 fuhr ich für 1,40 € nach Piräus Endhaltestelle. (Metrotickets gibt es erfreulicher Weise am Automatden, und wechseln kann der auch.)

In Piräus habe ich einiges falsch gemacht, aber am Ende doch Glück gehabt. Mein Fehler war, dass ich dachte, eine Endhaltestelle der Metro „mitten in Piräus“ wird auch mitten in der Stadt sein. Naja, direkt wenn man aus der Metro kommt und nach rechts geht, ist man am Hafen, wo unzählige Fähren abfahren. Uninformiert wie ich war, dachte ich, ich müsste nur lang genug am Wasser lang gehen, bis ich auf so etwas wie eine Promenade stoße. Fehlanzeige. Ich ging grob die Akti Miaouli Straße entlang bis ich aufs Meer schauen konnte. Aber er war immer und alles nur eingezäuntes Hafengelände. Immer nur Schiffe, Hallen, Terminals. Die Suche nach Roof Top Bar Piräus hat auch nichts ergeben… Nachdem ich also enttäuscht umgekehrt bin und die Akti Miaouli wieder zurück lief, erspähte mein Auge aber 2 Marine Schiffe und ein Uboot, an denen verdächtig viele Menschen standen. Also ging ich hin und siehe da: Nationalfeiertag = Tag der offenen Luke bei der Marine. Ich hab mich direkt beim Uboot angestellt, da ich noch nie in einem intakten U-Boot war. Das einzige U-Boot, dass ich überhaupt schonmal gesehen habe, war das Technische Museum U-995 in Laboe vor ca. 20 Jahren.

submarine in Piraeus
So eine Gelegenheit bekommt man nicht alle Tage. Ein echtes U-Boot.

Die Schlange war nicht besonders lang, aber in so eine Konservendose passen halt auch nicht viele Besucher hinein. Nach ca. 1h Warten hatte ich es geschafft und bekam dann sogar eine private Führung, da einer der Matrosen gemerkt hatte, dass ich kein Wort griechisch verstehe. Das war echt nett und auch sehr interessant. Fotos machen durfte ich drinnen natürlich nicht. Aber wer schonmal „Jagd auf Roter Oktober“ gesehen hat, weiß eigentlich wie es drinnen aussieht. Dafür, dass das Schiff ca. 55 Meter lang ist, ist es einerseits ziemlich eng und klein. Andererseits – ging es unter dem Fußboden noch ziemlich weit nach unten – größer als gedacht so ein U-Boot. Auf meine Frage, wie tief sie tauchen können, meinte er, das wäre ein militärisches Geheimnis – aber 200 Meter würden mindestens drin sein. 5m würden mir auch reichen 😉

Im Anschluß habe ich noch eins der anderen Boote besucht, aber die waren nicht annähernd so interessant wie das U-Boot.

Falsch war an meinen Rundgang in Piräus so gesehen, dass ich eben die ganze Zeit an dem großen Hafengelände rum geschlichen bin. Stattdessen hätte ich eigentlich nur 1.000m weiter nach Südosten gehen müssen. Da wären dann

  • Zéa Marína, der größte griechische Yachthafen mit Luxusyachten aus aller Welt;
  • Mikrolímano / Turkolímano, ein Fischerhafen, umgeben von zahlreichen Restaurants und
  • der Museumshafen zu bestaunen gewesen.

Nun gut, ich war in einem echten U-Boot. Auch cool.

Tja, dann gings schon zurück mit der Metro ins Zentrum. Da fiel es mir wieder ein. Postkarten! Gekauft hatte ich sie schon, aber ich brauchte Briefmarken. Im Internet stand, viele Kioske verkaufen Briefmarken. Alle, die ich gefragt habe, gehörten nicht dazu. Immer hieß es: Geh ins Post office. Ich habe zwar eine Postfiliale gefunden (in nem ziemlich runtergekommenen Viertel inklusive Junkies.), aber die war wie erwartet geschlossen. Meine Hoffnung auf Briefmarkenautomaten erfüllte sich leider nicht. Tja, merke: Nationalfeiertag = U-Boote geöffnet, Postfilialen geschlossen.

Also entweder am Flughafen oder mal wieder deutsche Briefmarken. Mal sehen.

Wie kommt man Samstag morgens zum Flughafen in Athen?

Samstag ging es dann leider schon um 06:30 ab Athen Airport über Zürich nach Nürnberg. Da ein Taxi für mich alleine scheinbar ziemlich teuer wäre, habe ich mich entschlossen, mit dem Flughafenbus X95 zu fahren, der angeblich rund um die Uhr im 15 Minuten-Takt fährt. Spätestens 04:30 muss ich in den Bus steigen, um ca. 5:30 am Flughafen zu sein. Das wird früh….  soweit der Plan.

Ich habe online gelesen, dass der X95 ab Syntagma-Platz fährt und dies im Viertelstunden – Takt. Also Wecker auf 3:40 gestellt und gegen 04.05 das Hotel verlassen. Zu Fuß ging es die knapp 2km zum Syntagma-Platz, so dass ich genau um 04.25 da war. Es sollte um 4:25 und 4:40 Uhr ein Bus fahren. Am Syntagma-Platz angekommen, hatte ich das gleiche Problem wie mit der Tram nach Glyfada. Überall steht, der Bus fährt ab Syntagma-Platz – aber nirgends steht wo genau. So ein Platz ist groß und der Syntagma-Platz hat mindestens zwei Bushaltestellen.

x95 Abfahrt vom Syntagmaplatz zum Flughafen Athen
Hier gibt es den Fahrschein und hier fährt auch der X95 zum Flughafen ab.

Natürlich bin ich zuerst zur falschen gegangen. Von dort aus konnte ich dann den X95 noch pünktlich abfahren sehen. Aber gut, dafür hatte ich ja den Puffer mit dem Bus um 04:40 eingeplant. Die gute Nachricht: Der Fahrscheinschalter direkt an der Haltestelle war geöffnet. Ein Ticket mit dem X95 kostet – Stand Oktober 2016 – 6 € one way. Der nächste Bus kam dann auch pünktlich um entspannt einzusteigen und fuhr – bedingt durch immer wieder ankommende Fahrgäste 2-3 Minuten zu spät los. Es ging vorbei am Hilton und am Megaron (wo ich Mittwoch zum Konzert war) bis zum Flughafen. Der Bus hat an ca. 10 Haltestellen angehalten – wer nach dem Syntagma-Platz einstieg, durfte beim Busfahrer zahlen. Genau das hat aber echt Zeit gekostet. Tut euch, den Mitreisenden und dem Busfahrer einen Gefallen und bringt passendes Geld mit für den Fahrschein. Alles in allem war der Bus aber nur gute 50 Minuten unterwegs. Verkehr war kaum, aber die Ampeln sind an. Ich denke Montags um 10 Uhr vormittags braucht der Bus deutlich länger als die 50 Minuten heute. Ich war also 5:35 Uhr am Flughafen und ab da war es wirklich entspannt. Ich brauchte mit schnellen Schritten inklusive Sicherheitscheck keine 15 Minuten bis zum Gate. Briefmarken hab ich natürlich vergessen.

Ich hatte mich dazu entschlossen, mein gesamtes Gepäck ins Handgepäck mitzunehmen, da ich in Zürich nur 30 Minuten zum umsteigen hatte, und ungern meinen Koffer (wenn auch nur vorübergehend) verlieren wollte. Mein Flieger ist dann sogar mit 20 Minuten Verspätung erst um 06:50 gestartet… Fazit: Samstags morgens um 5 kann man schon etwas knapper kalkulieren.

Meine Vorahnung mit dem Gepäck sollte sich leider noch als sinnvoll erweisen. Da wir zu spät gestartet sind, kamen wir in Zürich auch zu spät an – zwar nur 10-20 Minuten, aber für meinen Anschlussflug nach Nürnberg war das leider schon zu knapp. Ich wurde dann direkt umgebucht und so sitze ich nun gerade in Frankfurt, wo ich um 13:15 nach Nürnberg fliegen darf.

 

Ein Wochenende in Sofia

Ein Wochenende in Sofia

Von Nürnberg nach Sofia mit Wizzair

Wizzair FlugzeugNeuerdings fliegt Wizzair von Nürnberg nach Sofia. Was liegt da näher, als sich diese unbekannte Stadt einfach mal anzuschauen? Gesagt gebucht. Am Flughafen konnte ich noch beobachten, dass Wizzair die Handgepäck Regel tatsächlich sehr ernst nimmt. Es ist die einzige Airline, die ich kenne, die „normales Handgepäck“ als „Groß“ bezeichnet. Inklusive ist nur „kleines Handgepäck“. Deswegen habe ich diesmal auch meinen Standard-Handgepäck-Koffer eingecheckt. So hat mein Oneway Billig Flug immerhin doch gut 70 € gekostet. Aber gut, hier bin ich. Freitag um 16 Uhr ging es los und knapp 2h später war ich auch schon in Sofia. Eine Stunde Zeitverschiebung mit eingerechnet, war ich also um 19 Uhr am Flughafen in Sofia. Wie das  das immer so ist, landen die Billigflieger zu denen Wizzair eindeutig zählt nicht unbedingt auf den besten Plätzen eines Flughafens. So kam es dass, wir an Terminal 1 vom Flughafen Sofia ankamen. Ich muss sagen, Terminal 1 scheint das Stiefkind vom Flughafen zu sein. Das Terminal ist leicht aus der Zeit und ungepflegt. Zur Ausstattung zählt eine kleine Cafeteria und ein Geldautomat, an dem sich eine lange Schlange gebildet hat. Direkt nach durchqueren des Zolls warteten schon die Taxi-Schlepper vor denen mich das Internet schon gewarnt hatte. Seriös sahen sie nicht wirklich aus. Da ich mich aber vorher informiert habe, wusste ich schon, dass die einzigen vertrauenswürdigen Taxis am Flughafen, die vom regulären Taxistand sind. Ich hatte sowieso andere Pläne.

Mit der Metro in die Stadt

Seit einiger Zeit fährt nämlich eine Ubahn bzw. Metro Linie 1 zum Flughafen und auch wieder zurück. Gut vorbereitet wie ich war, wusste ich, dass ich einfach nur in die Metro einsteigen und nach 13 Stationen wieder aussteigen muss. Soweit die Theorie. Ich mache leider immer wieder den Fehler mich nicht für das Terminal zu interessieren, an dem ich ankomme. Ihr ahnt es, die Metro fährt an dem guten Terminal – dem Terminal 2 – ab. Nicht aber am Stiefkind Terminal 1. Kein Problem, kurz gegoogelt, es gibt einen kostenlosen Shuttlebus, der alle halbe Stunde fährt. Inzwischen kam ich mit ein paar anderen Deutschen ins Gespräch und es stellte sich heraus, dass der Shuttle nur bis 18.30 Uhr fährt. Wir standen nun aber an der regulären Bushaltestelle für die Linie 84. Auch kein Problem, es sah nämlich aus als würde diese an Terminal 2 vorbei fahren. Der Bus kam und als wir (inzwischen fünf) Deutschen nacheinander dem Busfahrer unsere 50 Lewa Scheine hinhielten, kam das nächste Problem. Für eine Busfahrt die 1,60 Lew kostet, war das zu viel. Der Busfahrer hatte kein Wechselgeld und war in Eile. Es war ihm offensichtlich aber auch egal. Da wir nur bis Terminal 2 fahren wollten, war es uns dann auch egal. Wir würden ja von da sowieso ein Metro Ticket kaufen. Nach einer Weile und einigen angespannten Blicken auf google maps, wurde uns dann klar, dass dieser Bus nicht zum Terminal 2 fährt. Da es aber in die richtige Richtung – Zentrum – ging, blieben wir drin. Letztlich sind wir also ohne Fahrschein bis Endhaltestelle Sofia Universität mitgefahren und von dort in die Ubahn. Der Automat der Metro nahm auch keine Scheine, Kreditkarte sowieso nicht, aber am Schalter wurde dann alles gut. So bin ich dann die letzten 2 verbliebenen Stationen Metro bis Opalchenska gefahren. Von hier aus hatte ich noch 10 Minuten zu laufen und schon war ich in meinem Hotel. Ich hatte mir ein günstiges 4* Hotel in der Nähe des Zentrums gebucht und bin im Best Western Plus Bristol gelandet.

Das Hotel ist ganz ordentlich, es liegt an einer großen herunter gekommenen Straße, aber das Bett ist bequem, Wlan war gut, das Zimmer ist sauber. Frühstück ist auch dabei, aber nicht ganz mein Geschmack.

Unterwegs in Sofia

Abends hab ich mir dann gleich noch die Kamera geschnappt und hab ein wenig die Stadt erkundet… zu meinem Talent gehört, dass ich nach 500m in eine – sagen wir mal – „Bulgida“ Demonstration nahe der Kirche „Sveta Petka Samardzhiyska“ geraten bin. Mitten durch das so genannte Dreieck der Toleranz, vorbei an der Banja-Baschi-Moschee. Wo bin ich da nur wieder gelandet?

Aber gut, ich hab zufrieden festgestellt, dass es nicht viele waren. Schon kurz danach war ich beeindruckt, von den freigelegten Resten von der alten Römersiedlung Serdica, die erst im April 2016 eröffnet wurde.

Römersiedlung Sofia

Samstag bin ich den ganzen Tag quer durch die Stadt gelaufen, aber das gehört für mich dazu, wenn ich eine Stadt erkunde. Am liebsten durchstolpern und um die nächste und übernächste Ecke schauen. Der Schrittzähler hat abends ca. 30.000 Schritte angezeigt. Ich hab mich hauptsächlich zwischen der Mall of Sofia und der Alexander Newski Kathedrale bewegt. An einigen Orten bin ich sicherlich dreimal vorbei gelaufen, aber ich habe viel interessante Dinge gesehen. Ursprünglich wollte ich noch zu der „Position Chrome Label Night“ in dem Club Mixtape 5 – aber dann war ich leider doch zu müde.

Alexander Newski Kathedrale in Sofia
Die Alexander Newski Kathedrale in Sofia ist eine der Hauptsehenswürdigkeiten.

Nachdem ich Samstag ja schon die ganze Innenstadt abgelaufen hatte, überlegte ich mir für Sonntag Ausflüge. Zuerst ging es (nochmal durch die Stadt) zum Sense Hotel. Dieses ist  nahe der Alexander Newski Katherale und hat im neunten Stock eine schöne Rooftop Bar. Von hier hat man einen super Blick auf die Kathedrale und die ganze Stadt. Kleine Randnotiz: Zwischen 11 und 12 gibts dort nicht zu essen. Im Anschluss wollte ich eigentlich auf das Witosha Gebirge, um den Blick auf die Stadt zu genießen. Der Lift Simeonovo auf den Berg fährt wohl nur Samstags und Sonntags – eigentlich perfekt für mich. Leider verschwand der Berg in den Wolken, weswegen ich mir einen Plan B überlegen musste. Also fuhr ich mit der Ubahn ab „Sofia Universität“ erstmal die halbe Strecke bis GM Dimitrov. Hier habe ich das Museum über sozialistische Kunst angeschaut. Das hat nicht so lang gedauert wie erwartet und der Berg war immer noch in Wolken gehüllt. Also weiter mit Plan B. Mit der Metro weiter bis Sofia Business  Park. Hier war ich erstmal ein wenig lost, der Berg machte keinen Sinn und nun wollte ich gern zum Nationalen Historischen Museum, ein wenig mehr über die Bulgarische Geschichte erfahren. Aber weit und breit kein Taxi zu sehen. Mit etwas googlen bin ich dann zum Glück auf eine bulgarische Webseite gekommen, die mir Routen mit dem öffentlichen Nahverkehr raussuchte. Die Seite war zwar etwas kompliziert und langsam, aber mit copy und paste aus google maps konnte ich mir dann einen Bus raus suchen. Mit der Linie 111 ging es dann ca. 20 Minuten über die Ring-Autobahn weiter bis zum Museum.  Das Gebäude ist sehr interessant und hat einen klaren sozialistischen Baustil. Es ist die ehemalige Präsidentenresidenz von Todor Schiwkow. Auch hier war ich schneller durch als erwartet. Das Gebäude ist sehr beeindruckend, aber alles etwas runtergekommen. Von außen kam es mir größer vor, als von innen. Schade auch, dass man aus dem Gebäude nie einen klaren Blick auf Sofia hatte, an die Fenster auf der Seite kam man leider nicht heran. Da das Gebäude leicht über der Stadt liegt, hätte das sehr schön sein können.

Der Circus in SofiaMeine nächste Idee war der Circus. Nachdem ich Samstag schon am Circus Sofia vorbeigelaufen war, dachte ich, das wäre der perfekte Abschluss. Also ging es mit der Straßenbahn weiter bis zum Russian Monument Square. Von hier noch ein paar Meter zu Fuß bis zum Park Vuzrajdane in dem der Circus residiert. Doch leider – heute keine Vorstellung. Tja war nix. Also ab zum Hotel, Sachen packen.

Mein Hotel hat mich dann noch mal positiv überrascht, da ich sehr früh flog, bereiteten sie mir ein Frühstückspaket vor, riefen mir ein Taxi, welches Kreditkartenzahlungen akzeptierte – und mein Ticket für den nächsten Flug haben Sie mir auch noch ausgedruckt.

Mit dem Taxi zum Flughafen Sofia

Viel zu früh musste ich am Montag mein Hotel verlassen, daher kam ich nicht daran vorbei ein Taxi zu nehmen. Und ich bin begeistert. Das Hotel rief mir um 04:30 ein Taxi und es kam nach 3 Minuten. Der Fahrer sprach zwar kein Englisch, verstand aber dass ich zum Terminal 1 am Flughafen Sofia will. Nachdem ich mir in der Stadt erst nicht ganz sicher war, ob er den direkten Weg fährt, merkte ich dann auf der Stadtautobahn, dass er ein Guter ist. Mit 140 km/h gings über die leeren Straßen und schon nach gut 15 Minuten waren wir am Flughafen. Der Preis war ebenfalls überraschend. Nachdem ich vorher oft gelesen hatte, dass eine Taxifahrt zum Flughafen ca. 10 € kostet, ging ich von etwas mehr aus, da es ja noch Nachts war. Denkste. Auf dem Taxameter standen 14,07 Lewa – also etwas über 7 €. Obwohl ich mir extra ein Taxi mit Kartenlesegerät bestellt hatte, konnte ich so mit meinen letzten 15 Lewa bezahlen.

Die Abreisehalle von Terminal 1 in Sofia.Am Terminal 1 war die Hölle los, Ryanair hatte also nicht übertrieben mit der Bitte 2-3 Stunden eher zu kommen. Letztlich habe ich aber trotzdem nur ca. 20 Minuten angestanden bis zur Sicherheitskontrolle. Ich hatte aber auch keinen Koffer zum aufgeben. Bis 10 Minuten vor Abflug sind immer noch Leute angerannt gekommen um mit zu fliegen… und sie wurden – ganz untypisch – auch alle mitgenommen.

Sofia – mein Eindruck

Sofia macht auf mich einen ziemlich interessanten Eindruck. Einerseits ist die Stadt ziemlich herunter gekommen, auf den Gehwegen ausserhalb des Zentrums, kann man es sich nicht leisten, nur aufs Handy zu schauen, man würde sich die Beine brechen. Viele Häuser sind  wirklich herunter gekommen. Auf der anderen Seite kommt da die geballte Ladung einer sich entwickelnden Stadt in Südeuropa mit immerhin 1,2 Millionen Einwohnern. Es gibt die eine oder andere neue und gesichtslose Shopping Mall, im wirklichen Zentrum sind viele wirklich schöne historische Gebäude wieder hergerichtet und man mag sich kaum vorstellen, wie es aussehen würden, wenn die Stadt mal richtig zu Geld kommt. Es gibt mit dem bulevard „Vitosha“ eine schöne lange und breite Einkaufsstraße, in der sich Samstags abends auch viel Leben abspielt. Wenn man so durch die Nebenstraßen tigert, sieht man viel Bausubstanz, die wartet wachgeküsst zu werden. Viele Parkanlagen, alte Villen, die mehr brauchen als etwas Farbe. Aber auch sehr viele Plattenbauten, die leider in dem gleichen desolaten Zustand sind.

Eigentlich ist Sofia ein perfekter Ort für einen (verlängerten) Wochenendtrip.

  • Es gibt was zu entdecken.
  • Das Leben in der Stadt ist aus deutscher Sicht wirklich sehr günstig.
  • Und man kommt gut hin.
Witoschagebirge
Das Witoschagebirge wäre einer meiner nächsten Ausflüge…

Ich werde Sofia, bzw. Bulgarien auf jeden Fall wieder besuchen. Mir sind hier vor Ort noch Ausflüge (Kloster Rila & Bojana; Plovdiv und Bachkovo, Witoschagebirge) in den Sinn gekommen, die mir erst bewusst gemacht haben, dass Bulgarien nicht nur für Plattenbauten steht, sondern, dass es hier auch viel zu sehen gibt. Und auch in Sofia gibt es sicherlich noch mehr zu sehen, als das was ich in 2 Tagen entdeckt habe.

Doch jetzt gehts erstmal weiter nach Athen  😉